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Zinsen sind agile Zeitgenossen, wenn es nach den gängigen Sprichwörtern geht. Da heißt es, Zinsen „essen mit aus der Schüssel“, „schlafen nicht“, „fordern Hauptgeld“ oder „gehören zum Müßiggang wie zu hohen Galgen“. Der Zins schafft Macht, macht reich oder arm und hält die Gesellschaft seit dem Altertum in Atem.

Rein rechtlich gesehen sind Zinsen eine Form von Miete oder Pacht und bezeichnen außerdem Abgaben, Steuern oder Tributleistungen. Dreht man den Spieß um, sind sie eine Vergütung für geliehenes Geld. Und zwar auf der Grundlage eines Zinssatzes (Prozente des jährlichen Kapitals). Andererseits bilden sich Zinsen als Preis, der das Kreditangebot und die Nachfrage danach ausgleicht. Bei Krediten am Kapitalmarkt spricht man dann vom Kapitalzins und beim Geldmarkt vom Geldzins.
Weil Zinsen den Wirtschaftsablauf derart steuern – die Höhe kurbelt Investitionen, Beschäftigung und Konsum an oder dreht sie runter – verfolgt der Staat eine bestimmte Zinspolitik.

Übrigens gibt es auch eine Zinserhebung auf Sachgüter. Und zwar für die Überlassung von Wohnungen, Häusern, Garagen und ähnliches. Man spricht hier von einem Mietzins. Ein Pachtzins liegt vor, wenn Grundstücke und Immobilien überlassen werden, die der Mieter bewirtschaften kann.

Die weiteren wichtigen Zinsarten werden unterschieden nach Märkten und Institutionen. In die erste Sparte fallen der Euribor (Zinssatz für Termingelder in Euro im Interbankengeschäft), EONIA (offiziell berechnete Tagesgeldzinssatz für den Euro) und der Libor (täglich festgelegter Referenzzinssatz im Interbankengeschäft). Die zweite Sparte teilt sich auf nach der Zentralbank und Banken sowie Sparkassen.
Unter die Zentralbankzinssätze fallen unter anderem der Basiszinssatz (rechtlich geregelter Zinssatz), der Lombardsatz (festgesetzer Zinssatz, der Banken kurzfristig Liquidität verschafft) und der Diskontsatz (Zinssatz, zu dem eine Bank Wechsel bei der Zentralbank verkauft). Unter die Bank- und Sparkassenzinssätzen zählen der Spareckzins (Zinssatz für kurzfristige Spareinlagen), der Hypotheken- und Kreditzins.

Über die Funktion von Zinsen gehen die Meinungen auseinander. Ausgehend von Ideologien, wirtschaftlichen und sozialen Motiven sowie soziokulturellem Umfeld. Einige der bekannten Zinstheorien stammen von Turgot, Senior, Schumpeter und Gesell. Turgot sieht den Zins als Ersatz für Bodenfruchtbarkeit, Senior definiert ihn als Entschädigung für Konsumverzicht. Gesell spricht von einer Grenzproduktivität des Kapitals und Schmupeter meint, Zinsen entsprächen variablen Unternehmensgewinnen.

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Letzte Aktualisierung: 21.05.2022
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